Zuwendungsbescheid für die Präsentation der Welterberegion auf der ega übergeben − Weitere finanzielle Unterstützung aus der Region

 

In der Geschäftsstelle des Tourismusverbandes der Welterberegion Wartburg Hainich e. V. in Weberstedt kamen Anfang der Woche Rüdiger Biehl, stellvertretender Leiter des Nationalparks Hainich, Martin Fromm, Vize-Vorstandsvorsitzender des Vereins, sowie Anne-Katrin Ibarra Wong, Leiterin der Geschäftsstelle, zu einem weiteren Treffen  zusammen, um einen Zuwendungsbescheid aus Mitteln des Regionalbudgets der Unstrut-Hainich-Region entgegenzunehmen. Landrat Harald Zanker stellt aus dem Fördertopf ein Budget in Höhe von 30.000 Euro zur Verfügung, dass anteilig der Gestaltung der Präsentation der Welterberegion Wartburg Hainich im Erfurter egapark im nächsten Frühjahr und der Herstellung der Ausstellungsstücke dient.

 

Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit des Zusammentreffens um sich über den aktuellen Planungsstand zu informieren, denn seit der letzten Beratung im Oktober arbeitet die Projektgruppe, bestehend aus Mitarbeitern des Tourismusverbandes, der Nationalpark-verwaltung, des Landratsamtes sowie des Ateliers Papenfuss, eifrig an der Konkretisierung des Ausstellungskonzeptes. "Die Grundidee steht seit der ersten Minute", so Anne-Katrin Ibarra Wong. Bei Besuchern aus dem Raum Erfurt, Thüringen oder einem ganz anderen Teil Deutschlands soll beim Eintritt in die Halle 1 des egaparks ein Waldgefühl wie im heimischen Hainich ausgelöst werden. Imposante Panoramafotos des UNESCO-Weltnaturerbes werden die triste Halle in einen kleinen Urwald verwandeln. Jung und Alt können die Welterberegion über mehrere Themen- und Spielinseln entdecken, die zugleich Anregungen für einen Ausflug in die Region bieten. Dem Thema Umweltbildung wird im Rahmen der Präsentation eine besondere Rolle zuteil. Gerade für Schulen aus dem näheren Umfeld ist die ega ein gern genutzter Lernort abseits des Klassenzimmers. Ein beliebtes Fotomotiv wird neben dem riesigen Wildkatzenmodell, dass auch schon während der Präsentation zur Internationalen Grünen Woche im Januar in Berlin zum Einsatz kam, auch die mannsgroße Silhouette der UNESCO-Kulturerbestätte, der Wartburg, sein. Da ist sich das Projektteam bereits heute ganz sicher.

 

Mit der dreimonatigen Ausstellung in Erfurt möchten der Tourismusverband, der Nationalpark und das Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis, ähnlich wie in Berlin Anfang des Jahres, eine qualitativ hochwertige und anspruchsvolle Interpretation der Welterberegion schaffen. Das Ausstellungskonzept wurde eigens auf die ega-Halle abgestimmt und auch die Exponate wurden größtenteils neu konzipiert. Der Clou dabei ist, die Inseln werden so gebaut, dass sie leicht zerlegbar sind und später auch mobil zum Einsatz kommen können. Landrat Zanker erklärte: "Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Aspekt, wenn die Finanzierung einer solchen Maßnahme über Fördertöpfe erfolgt. Die verschiedenen Elemente werden im Nachgang der Präsentation in Erfurt mal vereinzelt, mal im Gesamtkomplex im Unstrut-Hainich-Kreis zu besichtigen sein." Die Themen- und Spielinseln sollen in den nächsten Wochen nach Möglichkeit von regionalen Unternehmen hergestellt werden. Zu realisieren ist dieses Vorhaben Dank der projektbezogenen Mittel des Nationalparks, der Förderung durch das Regionalbudget sowie der finanziellen Unterstützung vertrauter Partner. Die Präsentation in Erfurt und die Gestaltungsidee überzeugten abermals die Städte Mühlhausen und Bad Langensalza, die Wartburg-Stiftung, die Betreiber des Wildkatzendorfes Hütscheroda und des Baumkronenpfades. Dem Engagement und damit verbundenem Sponsoring weiterer Unternehmer, touristischer Leistungsträger und Gastronomen der Region sei man natürlich positiv gegenübergestellt, merkte Rüdiger Biehl noch einmal abschließend an. 

(v. l.) Landrat Harald Zanker, Martin Fromm, Anne-Katrin Ibarra Wong und Rüdiger Biehl