Verbindungsradweg in Niederdorla wird 2016 beschildert – Regional-budget der Unstrut-Hainich-Region stellt Mittel zur Verfügung

 

Seitdem die Baumaßnahmen am Verbindungsradweg in Niederdorla im Sommer dieses Jahres abgeschlossen wurden und der Weg nun mit einer frischen Asphaltdecke glänzt, herrscht dort reger Verkehr. Radfahrer, die aus Mühlhausen kommen, werden jetzt durch die Gemeinde bis zum Ortsausgang Richtung Oppershausen/ Talsperre Seebach geführt. Bereits der Ausbau der Teilstrecke vom Spitzhofweg bis zum Hauptgraben wurde im vergangenen Jahr mit Mitteln des Regionalbudgets bezuschusst.

 

Unweit entfernt befinden sich der Unstrut-Radweg und der Unstrut-Werra-Radweg. Die überregional bedeutsamen Radfernwege sind von Niederdorla aus über lokale Wege zu erreichen und sollten daher entsprechend ausgeschildert werden. "Um die Orientierungsmöglichkeiten der Touristen in der Region um Niederdorla zu verbessern, ist eine Beschilderung des Verbindungsradweges unbedingt notwendig", erklärte Landrat Zanker jüngst bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides. Sowohl der Beirat des Regionalbudgets als auch das Thüringer Landesverwaltungsamt hatten dem Projektantrag in den vergangenen Wochen zugestimmt.

 

Den Unstrut-Radweg erreichen Radler über einen lokalen Weg Richtung Seebach. Sie können dem Verlauf der Unstrut dann entweder zur mittelalterlichen Reichsstadt Mühlhausen oder zur Kur- und Rosenstadt Bad Langensalza folgen. Beide Städte locken mit faszinierenden Sehenswürdigkeiten und traditionellen Festen jährlich viele Besucher an. Über Langula und die Rote Route gelangen Radfahrer in wenigen Minuten auf den Unstrut-Werra-Radweg Richtung Treffurt, der den Hainich in seinen Ausläufen im Norden kreuzt.

 

Winfried Bötticher, Bürgermeister der Gemeinde Vogtei, ergänzt: "Niederdorla ist längst nicht nur ein Verbindungspunkt im Radwegenetz des Unstrut-Hainich-Kreises, sondern bietet vielfältige Naturschönheiten und kulturhistorische Geschichte." Einst wurde vor über 20 Jahren die Kaiserlinde als Symbol für den geografischen Mittelpunkt Deutschlands gepflanzt. Die inzwischen mächtige Linde ist ein beliebtes Ausflugsziel und Fotomotiv der Besucher der Region. Auch das nahegelegene Opfermoor ist vielbesucht. Die Opferkultstätte wurde aufwendig rekonstruiert und veranschaulicht wie einst unsere germanischen Vorfahren lebten.

 

Dank der Förderung mit Mitteln des Regionalbudgets der Unstrut-Hainich-Region kann die Gemeinde Niederdorla die Beschilderung des Verbindungsradweges im nächsten Frühjahr vornehmen. Sie soll rechtzeitig zum Beginn der Fahrradsaison 2016 abgeschlossen werden.

 (v. l.) Eberhard Schill, Bürgermeister der Gemeinde Niederdorla, und Winfried Bötticher, Bürgermeister der Gemeinde Vogtei, nahmen den Zuwendungsbescheid, mit welchem die Finanzierung der Beschilderung nun gesichert ist, dankbar von Landrat Harald Zanker entgegen.