Planungen für ega-Präsentation der Welterberegion schreiten weiter voran

Dass es momentan etwas ruhiger auf dem Gelände der Erfurter ega zugeht, ist jahreszeitlich bedingt nichts Außergewöhnliches. Nur wenige Meter von den Freiflächen entfernt, zeigt sich in diesen Tagen jedoch ein anderes Bild.  Im Verwaltungsgebäude laufen die Vorbereitungen für das kommende Jahr bereits jetzt auf Hochtouren.

 

Blättert man beispielsweise im neuen Veranstaltungskalender des Parks, so ist gleich zum Saisonstart im März ein erstes Highlight zu entdecken: die dreimonatige Erlebnisausstellung der Welterberegion Wartburg Hainich in Halle 1. Erst am Montag hatte Landrat Harald Zanker einen Zuwendungsbescheid aus Mitteln des Regionalbudgets der Unstrut-Hainich-Region an den hiesigen Tourismusverband übergeben, um  die Präsentation mit 30.000 Euro zu unterstützen.

 

Nur zwei Tage später fand nun ein weiteres Treffen der Projektgruppe, welcher Vertreter des Tourismusverbandes, der Nationalparkverwaltung Hainich, des beauftragten Ateliers Papenfuss und der Kreisverwaltung angehören, mit der Geschäftsführerin der Erfurter Garten- und Ausstellungs GmbH, Kathrin Weiß, und ihrem Team statt. Neben der Verfeinerung des Ausstellungskonzeptes, stimmten die Anwesenden verschiedene Veranstaltungshöhepunkte miteinander ab und diskutierten das weitere mediale Vorgehen. Ab Januar 2016 werde man sowohl innerhalb der Welterberegion, als auch außerhalb gezielt Akzente setzen, um das Interesse der Öffentlichkeit auf die Schau zu lenken. "Hier werden wir unsere Kräfte mit der ega bündeln und auf unsere Partner zugehen, um so effektiv wie möglich auf unser Vorhaben aufmerksam zu machen", so Harald Zanker.

 

Imposante Panoramafotos des UNESCO-Weltnaturerbes gepaart mit meterhohen Silhouetten der Welterberegion und Themen- und Spielinseln, die zum entdecken und verweilen einladen, werden vom 12. März 2016 bis zum 12. Juni 2016 fester Bestandteil des größten und beliebtesten Freizeit- und Erholungsparks Deutschlands sein.

 

Mit der Ausstellung in Erfurt möchten die regionalen Tourismusakteure, ähnlich wie in Berlin Anfang des Jahres, eine qualitativ hochwertige und anspruchsvolle Interpretation der Welterberegion schaffen, die Anregungen für einen Aufenthalt in der Region bietet. Das Ausstellungskonzept wurde eigens auf die ega-Halle abgestimmt und auch die Exponate wurden größtenteils neu konzipiert. Der Clou dabei ist, dass die Inseln so konstruiert sind, dass sie leicht zerlegt werden können, um auch später nochmals zum Einsatz zu kommen.

 

Die Projektgruppe kam am Mittwoch erneut in Erfurt mit Kathrin Weiß, Geschäftsführerin der Erfurter Garten- und Ausstellungs GmbH (3. von links) und ihrer Mitarbeiterin, Sylvie Eichler (1. v. links), zusammen.