Regionalbudget ermöglicht fünf neue Projekte

 

Vor wenigen Tagen genehmigte das Landesverwaltungsamt dem Unstrut-Hainich-Kreis die vom Regionalbudget eingereichten Projekte für das Jahr 2014 mit einem Gesamtbudget von 300.000 Euro.

 

Landrat Harald Zanker und Anja Grabe, die für die Umsetzung und Koordinierung der verschiedenen Vorhaben zuständig ist, erläuterten die fünf Projekte, die nun als nächstes realisiert werden sollen. „Dank des Regionalbudgets haben wir auch künftig die Möglichkeit, Investitionen in die touristische Infrastruktur der Welterberegion und für ein optimiertes Standortmarketing vorzunehmen“, erklärte Landrat Harald Zanker.

 

Der Verbindungsradweg zwischen Spitzhofweg und Hauptgraben in Niederdorla soll für etwa 28.000 Euro ausgebaut werden. Nach Fertigstellung können Radfahrer vom Bahnhof in Seebach bis zum Unstrut-Werra-Radweg oder in den Hainich ohne Unterbrechung in die Pedale treten.

 

Ausgebaut werden soll auch der Kneipp- und Kleinbahnradweg im Abschnitt zwischen Kirchheilingen und Kleinwelsbach. Die Planungskosten der Asphaltierung dedes Abschnitts zwischen Kirchheilingen und Kleinwelsbach werden etwa 33.000 Euro beanspruchen.

 

Ein weiteres Projekt, das der Tourismusförderung dient, betrifft den Erwerb eines Mulchers für die Pflege der Draisinenstrecke zwischen Lengenfeld unterm Stein und Dingelstädt.

Unterstützt wird die Eichsfelder Kanonenbahn gGmbH. Sie wird den Mulcher als Zusatzgerät ihres Zweiwege-Bagger vom Typ BMS – L 125 nutzen. Durch den Einsatz des Mulchers kann die Strecke in wesentlich kürzerer Zeit von Bewuchs befreit werden, sodass den Draisinenbesuchern ein freier Blick auf die herrliche Landschaft ermöglicht wird. Etwa 15.000 Euro sind dafür eingeplant.

 

Das vierte Projekt betrifft die Anschaffung eines Präsentationsstandes. Als flexible Messewand, einschließlich Beleuchtung, passendem Counter, Messestühlen und Projektständer, dient der Präsentationsstand dazu, den Kreis mit seinen Standortvorteilen noch effektiver und  moderner darzustellen. Auftritte bei verschiedenen regionalen und überregionalen Veranstaltungen und Messen sollen damit unerstützt werden. Die Gestaltung der Präsentationsfläche soll neben einem Grundmotiv flexibel gehalten werden. Kosten von etwa 7.000 Euro sind dafür vorgesehen.

 

Das fünfte Projekte, das bereits auf den Weg gebracht wurde, ist die Radwegweisung in der Stadt Schlotheim. Ziel des Projektes ist es, ein einheitliches radtouristisches Informationssystem entsprechend der „Richtlinie zur Radverkehrswegweisung im Freistaat Thüringen“ zu konzipieren und aufzubauen. In der Ortslage Schlotheim ist es für Radtouristen und nicht ortskundige Personen bislang schwierig, die Verbindung des Unstrut-Werra-Radwegs zwischen den Abschnitten Mühlhausen-Körner-Schlotheim und dem folgenden Stück ab Schlotheim/ Mehrstedt weiter bis Sondershausen nach Artern zu finden. Mit der Beschilderung wird sich die Orientierung für alle Pedalritter deutlich erleichtern. Etwa 7.500 Euro sind für das Projekt vorgesehen.