Regionalbudget ermöglicht Verbindungsradweg zwischen Ballhausen und Bad Tennstedt

 

Mit rund 30 000 € aus dem Regionalbudget wird der Verbindungsradweg von Ballhausen zum K²-Radweg in Bad Tennstedt finanziert. Die Kosten für den Ausbau des gut 155 m langen Teilstücks hätte die Kurstadt allein nicht aufbringen können. Einen entsprechenden Zuwendungsbescheid zur Umsetzung des Projektes übergab Landrat Harald Zanker deshalb am 11. Juni 2014 an den Bürgermeister Bad Tennstedts, Jörg Klupak.

 

Auf der seit 1913 betriebenen Kleinbahnstrecke Bad Langensalza - Kirchheilingen - Haussömmern (27,40 km) wurde der Bahnbetrieb Ende der 60iger Jahre eingestellt. Im Jahr 1995 entstand auf der Trasse der ehemaligen Kleinbahnstrecke ein Radwanderweg. Entlang dieses Wanderweges bildeten sich durch das Engagement vieler Ortsansässiger kleine Oasen. Der thematische Rahmen des Radwanderweges, welcher sich zunächst ausschließlich um die Kleinbahn bewegte, wurde um das Thema Kneipp erweitert. So kamen neben alten Relikten aus der Zeit der Kleinbahn nun die 5 Säulen "Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und Lebensordnung" von der Kneipplehre hinzu. Bad Langensalza und Bad Tennstedt umschließen mit Ihrem Kurbetrieb das Thema Kneipp.

 

Seit einigen Jahren wird am Streckenverlauf des K²-Radwegs gearbeitet, welcher 1995 lediglich in einer sandgeschlämmten Schotterdecke ausgeführt wurde. Die Natur hatte sich viel Fläche zurückgeholt. Ziel ist es, den Radweg in Gänze zu asphaltieren. Einige Kilometer sind schon ausgebaut. Zwischen Thamsbrück und Bad Langensalza verläuft der Kneipp & Kleinbahn-Radweg auf 5 km asphaltiert auf der Trasse des Unstrut-Radweges und findet somit Anschluss an einen Radfernweg. 2 km des K² sind zwischen Tottleben und Urleben über den ländlichen Wegebau asphaltiert worden. Zwischen Urleben und Bruchstedt geht ein Abzweig (3,7km) nach Bad Tennstedt, welcher ebenfalls bereits asphaltiert ist. Über vorhandene lokale Radwege könnte man hier über Herbsleben wieder an den Unstrut - Radweg kommen. Andere Abschnitte können über den ländlichen Wegebau ausgebaut werden und eine Mitnutzung erfahren. Der Abschnitt zwischen Tottleben und Kirchheilingen (2,8 km) wurde im Jahr 2013 über das Regionalbudget realisiert. In diesem Jahr soll die Maßnahme fortgeführt und der K²-Radweg weiter bis Kleinwelsbach / Großwelsbach ausgebaut werden. Mit dem Verbindungsradweg wird Radfahrern aus Richtung Ballhausen kommend eine sichere Zufahrt zum K² ermöglicht. Der Verbindungsradweg ist zudem ein Teilstück des zukünftigen Thüringer Landweges.

 

Eine Informationstafel mit Hinweisen zum Streckenverlauf des K² und touristischen Zielen der Region ist außerdem Bestandteil des über das Regionalbudget finanzierten Projektes, welches dem Handlungsfeld Tourismus zugeordnet wurde.